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Wenn Arbeit krank macht [Mit kostenlosem Test!]

25.03.2020 | Karriere | 0 Kommentare

Kurz zusammengefasst

Was ist dieses „Burnout“, das längst salonfähig zu sein scheint, denn jetzt genau? Wie sehen die frühen Warnzeichen aus?

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit einem Freund, nennen wir ihn Anton. Anton hat einen anspruchsvollen Job mit Mitarbeiter- und Ergebnisverantwortung und seine Meinung ist gefragt. Am Abend wirft er nochmal den PC an und arbeitet weiter. Nachts, wenn ihn seine ungelösten Jobthemen wach halten, schreibt er sich To Do Listen. Am Wochenende bereitet er sich für seine Termine unter der Woche vor. Er hat das, was viele als Karriere bezeichnen würden.

Er hat wortwörtlich zu mir gesagt, dass er, wenn er könnte und sich trauen würde, lieber den ganzen Tag bei McDonalds hinter der Verkaufstheke stehen würde. Schockiert euch seine Aussage?

Lieber McDonalds als Verantwortung?

Wir sind uns einig: Da läuft irgendwas schief. Anton, mit seiner vermeintlich tollen Karriere, scheint arbeitsmüde und tief unzufrieden zu sein. Wahrscheinlich sieht er den Sinn seiner Tätigkeit nicht mehr. Die Vermutung liegt nah, dass er ausgebrannt ist und ihm das Ganze zu viel geworden ist. Dieses „Ausgebrannt sein“, auch „Burnout“ genannt, wird meist auf Stress und Überforderung im Beruf zurückgeführt.

Was ist Burnout eigentlich?

Was ist dieses „Burnout“, das längst salonfähig zu sein scheint, denn jetzt genau?

„Burnout beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung. Die Betroffenen können sich nur schlecht konzentrieren, machen viele Fehler. Manche verlieren auch die Energie für ihr Privatleben.

Wie sehen die Warnzeichen für einen Burnout aus?

Es gibt deutliche Zeichen, die es zu erkennen gilt. Umso früher du hier auf dich selbst achtest, um so schneller und erfolgreicher kannst du etwas ändern!

  • Du hast das Gefühl, dass du unentbehrlich bist. Du hast keine Zuversicht, dass die Kollegen auch mal ein paar Tage ohne dich auskommen.
  • Du hast das Gefühl, nie genügend Zeit zu haben. Der Berg an Aufgaben wächst und wird gefühlt nur noch größer und größer. Kein Ende in Sicht.
  • Du verleugnest deine Bedürfnisse. Du vergisst sogar zu essen und zu trinken.
  • Du verdrängst Misserfolge und Enttäuschungen. Du hast keinen Kopf und „keine Zeit“, um dich damit auseinanderzusetzen.
  • Du schränkst deine sozialen Kontakte und Unternehmungen ein und ziehst dich zurück. Hast du nur noch mit Kollegen zu tun?
  • Du bist rastlos, kannst dich auf deine Hobbies nicht mehr konzentrieren und kannst deine Auszeiten nicht genießen.
  • Du hast weniger Energie. Du brauchst immer mehr Kaffees, bis du am Morgen „auf Touren“ kommst und am Abend fällst du nur noch erschöpft auf die Couch.
  • Du schläfst zu wenig und/oder schlecht, wachst öfter auf.
  • Du hast eine erhöhte Unfallgefahr, z. B. stolperst du häufiger oder fährst unvorsichtig Auto.
  • Du bist häufiger krank, hast eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Vielleicht warst du früher nie krank und plötzlich bist du alle paar Wochen erkältet?

Entdeckst du diese Zeichen auch bei dir selbst? Ich würde mich freuen, wenn du deine persönliche Erfahrung mit mir teilst – lass gerne einen Kommentar hier.

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